Es war im November 2007. Das erste iPhone kommt auf den deutschen Markt. Ich war in der Nacht damit beschäftigt das obige Video für den Event der T-Mobile am Abend in Köln fertig zu schneiden.
Heute, über 2 Jahre später, fällt mir auf einem Trip nach Rheinbach ein, dass ein bekanntes Gesicht im Video ist. Mir bekannt als Follower bei Twitter und von verschiedenen Barcamp und Treffen. In der Tat, er ist es… Witzig, wie klein die Welt manchmal sein kann
…..auch das winterlichste Winterwetter muss einmal ein Ende haben. Zumindest in unseren Klimazonen scheint es in diesen Tagen eine Veränderung in der Großwetterlage zu geben. Sonne, blauer Himmel und Temperaturen über dem Gefrierpunkt lassen die ersten frühlingshaften Gefühle aufkommen.
Diese Szenen aus dem Januar 2010 werden damit in den kommenden Wochen das bleiben, was sie sind – Vergangenheit. Festgehalten auf Video im Auftrag des Flughafen Köln/Bonn, umgesetzt für die DIEGANDI GmbH. Wann kommt man schonmal dazu auf einem Schneeräumfahrzeug über ein Flugfeld zu pflügen.
Danke, Winter. Du warst toll.
Jetzt freuen wir uns aber ebenso auf den Frühling, Sonne und warme Temperaturen.
Und Bilder, mit Farbe, Kontrasten und dem gewissen ‘Leuchten’ ….
Seit dem 20.11.2009 hat es dann auch uns infiziert. Gemeint ist der Geocache-Virus. Wirkt sich aus durch viel Bewegung an der frischen Luft. Wenn man von gelegentlichen Suchen in der Nähe von Klärwerken mal absieht.
Was Geocaching ist, und wie man es macht googlen Sie sich gerne selber. Ich werde hier in dieser Rubrik über Erfahrungen und Erlebnisse berichten. Wie es sich für einen Videoreporter gehört, natürlich dann mit Bild und Ton. Dank der Kodak ZI8, die hierzu immer im Gepäck sein wird.
Die Medienkonvergenz. Sie dreht sich für mich in diesem Herbst zunächst einmal um eine Zahl. Die Anzahl der täglich angesehen Video auf Youtube. Kennen Sie diese Zahl? Was schätzen Sie?
Erinnern Sie sich noch an die Anfangszeiten des TV? Ich kenne noch ‘Sendeschluss’ und ‘Testbild’ auf der Mattscheibe unseres schwarz/weiss TV.
3 Sender waren es damals. Jeder mit etwa 10 Stunden Sendezeit am Tag. 30 Stunden, und nur ein Teil davon stand für Werbung zur Verfügung. TV-Werbung. Das beherrschende Marketinginstrument, und der Antriebsmotor für die Entwicklung der Bewegtbildmedien. Produktionskosten von einer Nachrichtenmeldung von 30 Sekunden damals – ca. 2000,–
Heute, im Zeitalter des Internet, ist die Möglichkeit der Bewegtbildwerbung nahezu unbegrenzt. Dazu noch zu einem winzigen Bruchteil der Etat zur Verfügung wie damals.
Resultat – die Unternehmen streuen ihre Budget. Die Werbeeinnahmen im klassischen TV fallen in großem Stil weg. Produktionskosten müssen gesenkt werden. Budget der Sender werden zusammengestrichen.
Dagegen steht die oben erwähnte Zahl an Video, die täglich auf Youtube betrachtet werden. Das Internet ermöglicht es jedem seine Welt in bewegten Bildern festzuhalten, seine Themen aufzugreifen und zu ’senden’. Produktionskosten dafür? Nicht erwähnenswert.
Hyperlocal, Citizen Journalism, User Generated Content. Das sind die Wörter aus den Jahren 2008 und 2009. Wörter, die mit dem Sterben von Tageszeitungen in den USA verbunden werden. Wörter, die auch bei uns erheblich Einschnitte in die Medienlandschaft verursacht haben.
Die Medienkonvergenz – wir sind nicht am Anfang, sondern mitten im Geschehen. 1.000.000.000 Video jeden Tag sprechen eine deutliche Sprache. Jeden Tag.
“The web is not about delivering content to passive viewers. The web is about everyone participating with everyone all the time. Television (and newspapers for that matter) are about one person or one producer delivering his or her content to a sea of watchers or readers. “